Archiv - Predigten

Predigt für Sonntag, 17. Mai 2020, Rogate, von Dekan Dr. Friedemann Richert

"Da brachen sie auf von dem Berge Hor in Richtung auf das Schilfmeer, um das Land der Edomiter zu umgehen. Und das Volk wurde verdrossen auf dem Wege und redete wider Gott und wider Mose: Warum hast du uns aus Ägypten geführt, daß wir in der Wüste sterben? Denn es ist kein Brot noch Wasser hier, und uns ekelt vor dieser mageren Speise. Da sandte der Herr feurige Schlangen unter das Volk. Die bissen das Volk, daß viele aus Israel starben. Da kamen sie zu Mose und sprachen: Wir haben gesündigt, daß wir wider den Herrn und wider dich geredet haben. Bitte den Herrn, daß er die Schlangen von uns nehme. Und Mose bat für das Volk. Da sprach der Herr zu Mose: Mache dir eine eherne Schlange und richte sie an einer Stange hoch auf. Wer gebissen ist und sieht sie an, der soll leben. Da machte Mose eine eherne Schlange und richtete sie hoch auf. Und wenn jemanden eine Schlange biß, so sah er die eherne Schlange an und blieb leben."

4. Mose 21, 4-9

 

Liebe Gemeinde!

 Eine merkwürdige Geschichte haben wir soeben gehört. Sie ist ebenso merkwürdig und seltsam wie unser gegenwärtiges Leben in der Corona-Krise. Die Erzählung von der ehernen Schlange benennt in bildhafter Sprache, was wir in den modernen, globalen Zeit- und Weltzusammenhängen aus den Augen unserer Seele verloren haben: Dass unser Leben immer gefährdet ist. Dass unser Leben immer in den Tod gefordert ist, dass wir hier auf Erden unser Leben fristen. Wenn es gut ist, können wir ein schönes Leben führen, wenn es schlecht geht, müssen wir manches Leid und Kummer tragen.

 

Meist aber ist unser Leben eine Mischung aus beidem, dem Schönen und dem Schweren. Aber immer führen wir unser Leben unter den Bedingungen der Zeitlichkeit. Und es ist eine der großen Gottesgaben an uns Menschen, dass wir denken können: Ich werde einmal gewesen sein. Das denken zu können, ist Ausdruck von Seelenkraft und Bewusstsein.

 

Die ganze Predigt finden Sie hier.

Predigt für Sonntag, 17. Mai 2020, Rogate, von Pfarrer Uwe Haag

Die Gnade unseres Herrn Jesus Christus und die Liebe Gottes und die Gemeinschaft des Heiligen Geistes sei mit euch allen. AMEN

 

Liebe Gemeinde,

wir sind froh und dankbar, dass wir heute auf Taläcker unseren 1. Gottesdienst nach den strengen „Corona-Einschränkungen“ feiern können.

 

Anders und ungewohnt:

ohne die vertraute Nähe, ohne das herzliche Begrüßen am Anfang, ohne Gemeindegesang.

 

Trotzdem sind wir dankbar für diese Möglichkeit- im Rahmen des „Möglichen.“

 

Vieles war in den letzten Wochen belastend und hat Ängste und Sorgen ausgelöst. Wir wissen, dass die Bedrohung durch „Corona“ noch lange nicht vorbei sein wird.

Wir müssen und wollen einen Weg im Umgang mit dieser Situation finden.

 

Auch als Gemeinde mussten wir auf vieles verzichten.

Viele schöne Veranstaltungen und Gottesdienste waren geplant.

Auch die Konfirmationsgottesdienste sind verschoben und wir wissen noch nicht, wann und in welcher Form die Konfirmanden ihr großes Fest werden feiern können.

 

Doch nun sind wir als kleine Gemeinde wieder beieinander.

Jesus ist in unserer Mitte.

Um ihn versammeln wir uns.

 

Vielleicht geht es uns dabei wie dem Bauern in der folgenden Geschichte:

Eines Abends merkte ein armer Bauer auf dem Heimweg vom Markt, dass er sein Gebetbuch nicht bei sich hatte. Es betrübte ihn, dass dieser Tag vergehen sollte, ohne dass er seine Gebete verrichtet hatte.

 

Die ganze Predigt finden Sie hier.

Predigt für Sonntag, 17. Mai 2020, Rogate, von Pfarrerin Irmtraut Riedel

Liebe Gemeinde,

 

Seit Wochen, ja fast schon seit Monaten, beschäftigt ein Thema Menschen aus allen Lebensbereichen. Ob das nun Politiker sind oder Ärzte; Leute aus der Wirtschaft oder in Schulen; Pflegeeinrichtungen, Sportvereine – oder ganz einfach wir als Familien. Ständig geht es um die Frage: wie kommen wir damit klar, dass ein Virus unter uns grassiert, das unser Leben komplett auf den Kopf gestellt hat.

 

Und was sich niemand jemals vorstellen konnte: diese Frage ist nicht nur hier bei uns in Deutschland Thema Nummer eins. Nein, weltweit sind Menschen davon betroffen. Weltweit müssen Menschen mit Einschränkungen leben. Weltweit sind Menschen auf der Suche nach einem Medikament, das Abhilfe schafft. Dass es das gibt: etwas, das alle Menschen auf der ganzen Erde angeht. Selten einmal wird uns das so bewusst, wie in diesen Tagen.

 

Aber es gibt – und zwar schon lange! – noch etwas, von dem wir sagen: das verbindet uns – und zwar auf gute Weise! – mit Menschen auf der ganzen Erde. Vielleicht nicht mit allen Menschen. Aber doch mit allen Christen. In allen Ländern. Mit allerlei Sprachen. Und das ist das „Vater unser“.

 

Egal, in welches Land Sie kommen: wenn Sie an einem Gottesdienst teilnehmen, und wenn Sie auch sonst kein Wort im Gottesdienst verstehen – Sie merken es, wann das „Vater unser“ gebetet wird. Und Sie können es – in Ihrer Sprache – mitbeten.

 

Welch ein Geschenk, das Jesus uns da gemacht hat! Ein Geschenk, das nicht nur deshalb so wertvoll ist, weil es uns mit so vielen Menschen weltweit verbindet. Nein, sein großer Wert besteht auch darin, dass wir mit dem „Vater unser“ ein Gebet haben, das wir jederzeit verfügbar haben.

 

Rogate – heißt dieser Sonntag. Betet. Und viele von uns wissen, welch eine Wohltat es sein kann, sich im Gebet an Gott zu wenden. Ihm zu sagen, was uns beschäftig. Was uns freut und was uns belastet. Im Grunde wissen wir auch, dass wir mit Gott reden können „wie mit einem Freund“. Dass es nicht darauf ankommt, die richtigen Worte zu finden. Auch nicht darauf, dass unsere Gedanken klar formuliert sind. Aber manchmal sind unsere Gedanken so konfus, dass wir wirklich kein Gebet zustande bekommen. Wie gut, dass wir dann das „Vater unser“ beten können. Nicht als Notbehelf. Sondern als das Gebet, das trägt und Ruhe in unsere Gedanken bringt.

 

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Predigt für Sonntag, 10. Mai 2020, Kantate, von Pfarrerin Gudrun Ederer

Jerusalem, ca. 1000 vor Christus: König Salomo hat den Tempel erbauen lassen. Jetzt ist es soweit. Endlich. Nach langem Warten soll die Bundeslade, die das Volk Israel durch die Wüste begleitet hat, einen festen Ort bekommen. So wird der Tempel mit einer festlichen Prozession eingeweiht:

 

2 Da versammelte Salomo alle Ältesten Israels, alle Häupter der Stämme und die Fürsten der Sippen Israels in Jerusalem, damit sie die Lade des Bundes des Herrn hinaufbrächten aus der Stadt Davids, das ist Zion.

3 Und es versammelten sich beim König alle Männer Israels zum Fest, das im siebenten Monat ist.

4 Und es kamen alle Ältesten Israels, und die Leviten hoben die Lade auf

5 und brachten sie hinauf samt der Stiftshütte und allem heiligen Gerät, das in der Stiftshütte war; es brachten sie hinauf die Priester und Leviten.

12 Und alle Leviten, die Sänger waren, nämlich Asaf, Heman und Jedutun und ihre Söhne und Brüder, angetan mit feiner Leinwand, standen östlich vom Altar mit Zimbeln, Psaltern und Harfen und bei ihnen hundertzwanzig Priester, die mit Trompeten bliesen.

13 Und es war, als wäre es einer, der trompetete und sänge, als hörte man eine Stimme loben und danken dem Herrn. Und als sich die Stimme der Trompeten, Zimbeln und Saitenspiele erhob und man den Herrn lobte: »Er ist gütig, und seine Barmherzigkeit währt ewig«, da wurde das Haus erfüllt mit einer Wolke, als das Haus des Herrn,

14 sodass die Priester nicht zum Dienst hinzutreten konnten wegen der Wolke; denn die Herrlichkeit des Herrn erfüllte das Haus Gottes.
(2. Chronik 5, 2-5.12-14)

 

 

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Predigt für Sonntag, 03. Mai 2020, Jubilate von Dekan Dr. Friedemann Richert

"Wenn aber der Tröster kommen wird, den ich euch senden werde vom Vater, der Geist der Wahrheit, der vom Vater ausgeht, der wird Zeugnis geben von mir. Und auch ihr seid meine Zeugen, denn ihr seid von Anfang an bei mir gewesen."
Johannes 15, 26 – 27

 

Liebe Gemeinde!

 

Kein Mensch irrt freiwillig. Und dennoch irren wir uns, und das mitunter gewaltig. Woher kommt das?

  Kein Mensch will belogen werden, und dennoch ist uns die Lüge wohlbekannt. Woher kommt das?

  Kein Mensch will Schaden an seiner Seele nehmen. Und dennoch haben wir alle unseren Seelenschaden. Warum ist das so?

  Unser heutiger Sonntag, er heißt Jubilate, zu Deutsch: Lobet Gott.

  Wer all diese Fragen bedacht und geklärt wissen will, der ist zunächst gehalten, einen Blick auf sich selbst, genauer gesagt, auf seine Seele zu nehmen. Unsere Seele ist nicht irgendetwas, das wir in uns tragen und das wir bei Bedarf wieder reparieren lassen können. Unsere Seele ist vielmehr Ausdruck und Spiegel unserer Lebendigkeit. Diese zeigt sich auf dreierlei Weise:

  So ist unserer Seele die Haltung der Besonnenheit eigen. Wir haben doch im Laufe unseres Lebens gelernt, nicht einfach so vor uns hin zu leben. Sondern wir wägen ab, wir bevorzugen, wir beurteilen und treffen schließlich Entscheidungen. Denn wir wollen es doch gut machen, unser Leben. Und doch stellen wir eines Tages fest: Bei allem Bedenken und Überlegen: Wir haben uns geirrt. Uns dies wäre jedoch nicht passiert, wenn wir um die Wahrheit all dessen gewusst hätten, wie es sich eben im Nachhinein darstellt. Wir alle irren, weil wir die Wahrheit nicht immer erkennen. Das ist das Erste.

  Das Zweite ist dem sehr verwandt: Unsere Seele kennt auch das Wünschen und Begehren. Wir alle wollen ganz bestimmte Erlebnisse haben, wir alle kennen materielles und körperliches Begehren. Mit viel Krafteinsatz versuchen wir unserem Begehren Raum zu geben. Und oftmals spüren wir dabei, dass das mit Nachteilen oder gar Leid für andere verbunden ist. Da wir aber eine gute Erscheinung abgeben wollen, wollen wir diese Spannung: unser Vorteil, der anderen Nachteil verbergen. Die gängigste Form der Verbergung ist dann die Lüge oder Unwahrheit. Und wenn dies ans Tageslicht kommt, stehen wir wie beschämt da. Weil wir nun die Wahrheit über uns selbst erkennen können.

 

Die ganze Predigt finden Sie hier.

 

 

Predigt für Sonntag, 26. April, Miserikordias Domini von Pfarrerin Irmtraut Riedel

Liebe Gemeinde, 

Von Gottes Güte und Barmherzigkeit soll heute, am Sonntag „Misericordias Domini“ erzählt werden. Von seiner Fürsorge und Liebe, und davon, dass er für uns da ist wie ein guter Hirte für seine Schafherde. So hören wir es aus dem Wochenspruch: Christus spricht: Ich bin der gute Hirte. Meine Schafe hören meine Stimme und ich kenne sie und sie folgen mir und ich gebe ihnen das ewige Leben. 

Als Grundlage für die Predigt habe ich den Abschnitt aus dem Johannesevangelium gewählt, dem der Wochenspruch entnommen ist.  

Ich bin der gute Hirte. Ein guter Hirte setzt sein Leben für die Schafe ein. Anders ist es mit einem, dem die Schafe nicht gehören und der nur wegen des Geldes als Hirte arbeitet. Er flieht, wenn der Wolf kommt, und überlässt die Schafe sich selbst. Der Wolf fällt über die Schafe her und jagt die Herde auseinander. Einem solchen Mann liegt nichts an den Schafen. Ich aber bin der gute Hirte und kenne meine Schafe, und sie kennen mich; genauso wie mich mein Vater kennt und ich den Vater kenne. Ich gebe mein Leben für die Schafe. Zu meiner Herde gehören auch Schafe, die nicht aus diesem Stall sind. Auch sie muss ich herführen, und sie werden wie die übrigen meiner Stimme folgen. Dann wird es nur noch eine Herde und einen Hirten geben.  (Johannes 10, 11-16; Übersetzung: Hoffnung für alle) 

Zwei Tiere gebraucht Jesus als Bild für unser Leben. 

Die ganze Predigt finden Sie hier.

Lied zur Predigt am Sonntag, 26. April 2020

EG 633, 1+2: O Gottes Sohn, du Licht und Leben

 

https://www.youtube.com

Predigt für Sonntag, 19. April, Quasimodogeniti von Pfarrerin Irmtraut Riedel

Liebe Gemeinde,

 

Eine Woche ist es her, dass wir Ostern gefeiert haben. Anders als sonst. Ganz anders. Und doch wurde uns auch in diesem Jahr zugesprochen, zugerufen und zugeschrieben: Jesus lebt. Und weil er auferstanden ist vom Tod, können wir hoffen, glauben und darauf vertrauen, dass Gott stärker ist als alles, was uns zu schaffen macht. Stärker als Hass, Neid und Streit. Stärker als Krieg und Gewalt. Stärker als Verbitterung und Resignation. Stärker als Schuld und Versagen. Stärker als Corona oder jede andere Krankheit und stärker als der Tod.

 

So hören wir es. Darauf gründet sich unser Glaube. Und vor einer Woche hatten wir zwei Tage Zeit, uns daran zu erinnern.

 

Aber wenn wir zurück schauen - nur auf diese eine Woche - und uns fragen: was habe ich erlebt in dieser Zeit? Wo habe ich gespürt, dass es Ostern geworden ist auch in meinem Leben? Wo hat sich das Leben als Leben gezeigt? - dann wird dabei Mancherlei heraus kommen.

 

 

Die ganze Predigt finden Sie hier.

Predigt am Ostersonntag, 12.04.2020 von Pfarrer Uwe Haag

Die Gnade unseres Herrn Jesus Christus

und die Liebe Gottes und

die Gemeinschaft des Heiligen Geistes

sei mit euch allen. (2.Kor 13,13)

AMEN

 

Was für eine Welt!

Die Welt dreht sich weiter, als ob nichts geschehen wäre.

Dabei dreht sich doch (fast) alles um „Corona“: Die Welt und ihre Menschen wie in einem Hamsterrad, getrieben von einem unsichtbaren Gegner.

Die weltweit unbarmherzig steigenden Zahlen der Infizierten und infolge „Corona“ Verstorbenen, können das Leid nicht fassen, das hinter diesen Zahlen steht.

Unzählige Menschenschicksale, Ängste und Sorgen, die sich gar nicht alle aufzählen lassen, sind mit dieser Pandemie verbunden: [...]

 

Die ganze Predigt finden Sie hier.

 

Lied zur Predigt am Ostersonntag, 12. April 2020

EG 550, 1-4

Predigt für Karfreitag, 10. April 2020 von Dekan Dr. Friedemann Richert

"Denn die Liebe Christi treibt uns an. Aber das alles von Gott, der uns mit sich selber versöhnt hat durch Christus und uns das Amt gegeben, das die Versöhnung predigt. Denn Gott war in Christus und versöhnte die Welt mit sich selber und rechnete ihnen ihre Sünden nicht zu und hat unter uns aufgerichtet das Wort von der Versöhnung.  So sind wir nun Botschafter an Christi statt, denn Gott ermahnt durch uns; so bitten wir nun an Christi statt: Lasst euch versöhnen mit Gott! Denn er hat den, der von keiner Sünde wusste, für uns zur Sünde gemacht, damit wir in ihm die Gerechtigkeit würden, die vor Gott gilt."
2. Korinther 5, 14-21

 

Liebe Gemeinde,

ungläubiges Staunen überkommt mich, denke ich an den Karfreitag. Und ein ungläubiges Erschrecken ergreift mich, sehe ich all das Leid in diesen seltsamen Zeiten. Im Kreuz Christi findet aber beides zusammen, Staunen und Leid. Doch das Kreuz Christi, es tröstet und befremdet zugleich.

  Als Kasper Hauser das erste Mal in seinem Leben in einer Kirche ein Kruzifix sah, rannte er erschrocken schnell aus der Kirche. Das himmlische Zeichen des Kreuzes blieb ihm verborgen.

 

 

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Predigt zu Palmarum 2020 von Dekan Dr. Friedemann Richert

"Und als er in Betanien war im Hause Simons des Aussätzigen und saß zu Tisch, da kam eine Frau, die hatte ein Glas mit unverfälschtem und kostbarem Nardenöl, und sie zerbrach das Glas und goss es auf sein Haupt. Da wurden einige unwillig und sprachen untereinander: Was soll diese Vergeudung des Salböls? Man hätte dieses Öl für mehr als dreihundert Silbergroschen verkaufen können und das Geld den Armen geben. Und sie fuhren sie an. Jesus aber sprach: Lasst sie in Frieden! Was betrübt ihr sie? Sie hat ein gutes Werk an mir getan. Denn ihr habt allezeit Arme bei euch, und wenn ihr wollt, könnt ihr ihnen Gutes tun; mich aber habt ihr nicht allezeit. Sie hat getan, was sie konnte; sie hat meinen Leib im Voraus gesalbt für mein Begräbnis. Wahrlich, ich sage euch: Wo das Evangelium gepredigt wird in aller Welt, da wird man auch das sagen zu ihrem Gedächtnis, was sie jetzt getan hat."
Markus 14, 3-9

 

Liebe Gemeinde,

schon auf alten Bildern kann man sehen, wie vormals der Prophet Samuel dem Hirtenknaben David ein Gefäß mit einer kostbaren Flüssigkeit über seinem Kopf ausleert und ihn damit salbt. In der Synagoge von Dura Europos, einer Stadt im Osten des heute so umkämpften Syrien, kann man davon ein eindrückliches Wandgemälde aus dem 3. Jahrhundert sehen. Diese Flüssigkeit ist ein wohlriechendes, teures und köstliches Öl, es ist das Nardenöl. Es war in der Antike ein teures Handelsgut und fand Verwendung in der gehobenen Körperpflege. So etwa berichtet der römische Schriftsteller Ovid davon, dass Männer ihr Haar mit Nardenöl salbten.

  

Die ganze Predigt finden Sie hier.