Predigt für Sonntag, 06. Juni 2021, 1. So. n. Trinitatis von Dekan Dr. Friedemann Richert

Liebe Gemeinde,

  bei einem unserer letzten Urlaube an der Ostsee wurde ich auf einer Ostseeschifffahrt so richtig seekrank.  Alle Erholung war mit einem Mal verflogen, und erst, als ich wieder festen Boden unter meinen Füssen fühlte, wurde mir wieder wohl. Das Ufer war wie eine Rettung für mich.

  Viele Lebenssituationen lassen sich in dieses Bild von der Ankunft am rettenden Ufer eintragen. Man kommt sich vor wie ausgespuckt, ist aber der Gefahr entronnen. Solche Erfahrungen kennen wir alle, etwa das Aufatmen nach anstrengenden Auseinandersetzungen, nach durchgearbeiteten Nächten, nach stürmischen Zeiten. Jonas Erfahrung war besonders dramatisch. Alles begann mit einem Auftrag.

Mache dich auf und geh in die große Stadt Ninive und predige wider sie! So geschah das Wort des Herrn zu Jona. Der Prophet Jona ist gefordert, von Gott und der Welt gleichermaßen. Er soll predigen. Mache dich auf und predige wider sie. Wider eine ganze Stadt, wider die Herrschaft der Bosheit, allein gegen eine Übermacht. Das ist kein Kinderspiel. Es gilt, massive Ängste zu überwinden, es geht darum, sich in Lebensgefahr zu begeben. Eine grenzwertige Aufgabe.

  Predige wider sie. Spreche die unbequeme Wahrheit aus. Und dann auch noch dort in der Fremde. Wider Ninive zu predigen, bedeutete ja, seinen Kopf zum Wohl eines anderen Volkes zu riskieren. Keinen Unterschied zu machen zwischen uns und den anderen. Denn Ninive war ja nicht in Israel. Übe dennoch die notwendige und längst überfällige Kritik. Denn, wenn es so weiterläuft, droht eine Katastrophe. Heute hingegen würde solch eine Kritik als politisch nicht korrekt verpönt sein und mit einem cancel culture-Verdikt versehen werden.  

  Jona indes ist von solchen geistigen Verirrungen frei. Aber er hat dennoch keinen Mut. Er macht sich wohl auf, aber nach Tarsis, nicht nach Ninive. Jona flieht vor der Aufgabe, in Ninive zu predigen und die dortige Bosheit aufzudecken. Man kann den Propheten verstehen. Wer will schon die unbequeme Wahrheit sagen? Wer will das Böse beim Namen nennen und sich dadurch in eine Konfrontation begeben? Womöglich seinen Kopf riskieren.

  Mit weniger gravierenden Konsequenzen stellt sich das Problem der unbequemen Wahrheit auch im Kleinen. Wer äußert schon gern Kritik gegenüber Freunden oder Kollegen und zieht eventuell Unmut auf sich?

  Der Prophet jedenfalls nimmt die Fähre übers Meer. Zu schwer erscheint das Geforderte. Und doch wird er am Ende nach Ninive gehen. Wie kommt es dahin, dass aus dem Jona, der sich mit Händen und Füssen gegen seinen Auftrag wehrt, schließlich doch noch einer wird, der die Kraft findet, wider Ninive zu predigen?

 

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Predigt für Sonntag, 30. Mai 2021, Trinitatis von Dekan Dr. Friedemann Richert

Es war aber ein Mensch unter den Pharisäern mit Namen Nikodemus, einer von den Obersten der Juden. Der kam zu Jesus bei Nacht und sprach zu ihm: Meister, wir wissen, du bist ein Lehrer, von Gott gekommen; denn niemand kann die Zeichen tun, die du tust, es sei denn Gott mit ihm. Jesus antwortete und sprach zu ihm: Wahrlich, wahrlich, ich sage dir: Es sei denn, daß jemand von neuem geboren werde, so kann er das Reich Gottes nicht sehen. Nikodemus spricht zu ihm: Wie kann ein Mensch geboren werden, wenn er alt ist? Kann er denn wieder in seiner Mutter Leib gehen und geboren werden? Jesus antwortete: Wahrlich, wahrlich, ich sage dir: Es sei denn, daß jemand geboren werde aus Wasser und Geist, so kann er nicht in das Reich Gottes kommen. Was vom Fleisch geboren ist, das ist Fleisch; und was vom Geist geboren ist, das ist Geist. Wundere dich nicht, daß ich dir gesagt habe: Ihr müsst von neuem geboren werden. Der Wind bläst, wo er will, und du hörst sein Sausen wohl; aber du weißt nicht, woher er kommt und wohin er fährt. So ist es bei jedem, der aus dem Geist geboren ist. Nikodemus antwortete und sprach zu ihm: Wie kann dies geschehen? Jesus antwortete und sprach zu ihm: Du bist Israels Lehrer und weißt das nicht? Wahrlich, wahrlich, ich sage dir: Wir reden, was wir wissen, und bezeugen, was wir gesehen haben. Ihr aber nehmt unser Zeugnis nicht an. Johannes 3, 1-11

 

Liebe Gemeinde!

  Eindrucksvoll ist diese nächtliche Szene, ihr Anspruch greift hoch hinaus, weit über das nächtliche Dunkel bis hin zu den lichten und hellen Höhen des Himmels. Und wir stehen beiseite und lauschen dem gelehrten Gespräch.

Da ist Nikodemus, ein alter Mann. Er sucht im Schutze der Dunkelheit das Gespräch mit jenem Mann aus Nazareth, von dem er viel Gutes gehört hat und deswegen ihm Respekt entgegenbringt. Mit Bedacht wählt Nikodemus die Nacht als Zeitpunkt für das Gespräch, gilt doch die Nacht als besondere Zeit der Erkenntnis, gar des Hörens des Wortes Gottes.

Nikodemus ist ein alter Rabbiner, ein nobler Vertreter der jüdischen Frömmigkeit. Er ist mit Ernst und Eifer bemüht, ein rechtschaffenes Leben vor Gott und den Menschen zu führen. Aber – er war sich seiner Sache nicht mehr ganz sicher, seit er von den Zeichen des Jesus gehört hatte. Nikodemus ist nachdenklich geworden, fragend zugleich. Der alte Nikodemus tritt respektvoll dem jungen gelehrten Jesus gegenüber und ist bereit, alle Vorurteile hintanstellend, von Jesus zu lernen. Nikodemus wird später auch der Einzige im Hohen Rat sein, der dem Todesurteil gegen Jesus nicht zustimmt. Und er wird sogar mit dem Freund aus Arimatäa dann, als Jesus hingerichtet worden war, für das Begräbnis Jesu aufkommen. Mehr wissen wir nicht über Nikodemus.

Nun nimmt das Gespräch zwischen Jesus und Nikodemus eine sonderbare Wende: Bevor Nikodemus überhaupt etwas fragen kann, bekommt er eine Antwort zu hören, eine schwierige allzumal. Dreimal wird ihm eingeschärft: Wahrlich, wer nicht von neuem geboren wird, kann das Reich Gottes nicht sehen. – Wahrlich, wer nicht aus Wasser und Geist von neuem geboren wird, kommt nicht hinein ins Reich Gottes. – Wundere dich nicht, wenn ich sage: Es braucht eine andere, eine neue Geburt.

  Danach hat der alte Rabbiner nicht gefragt. Er hat so etwas wie eine theologische Frage vorgeschützt und wohl bestätigt haben wollen, dass Jesus der erwartete gottgesandte Lehrer sei. Vielleicht hatte Nikodemus auch einen Zuspruch wie den erwartet: Du bist nicht fern vom Reich Gottes. Anstelle dessen hört Nikodemus ein Rätselwort, schwierig zu verstehen.

 

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Predigt für Pfingstmontag, 24. Mai 2021 von Pfarrer Adrian Warzecha - ökumen. Gottesdienst auf Taläcker

Was ist Ihr größter Wunsch? – Boah, das ist keine leichte Frage. Wir Menschen wünschen uns so vieles. Da gibt es die täglichen Bedürfnisse: Ein gutes Essen, die zu mir passende Kleidung, einen erholsamen Urlaub. Da gibt es die etwas größeren Lebenswünsche: Einen guten Beruf, eine glückliche Familie, ein sicheres Leben. Dann gibt es ganz besondere Wünsche, wenn ich im Leben an Grenzen stoße: Dass ich selbst, oder ein Mensch, der mir nahe steht, von einer schweren Krankheit geheilt wird. Dass ein Familienmitglied, mit dem wir uns zerstritten haben, umkehrt und zurückfindet. Dass die Spannungen innerhalb einer Ehe sich auflösen und es wieder zu einem herzlichen Miteinander kommt. Es gibt so viele Wünsche, die wir haben und je nach Lebenssituation können diese ganz unterschiedlich aussehen. Im Moment haben wir ganz andere Wünsche, als noch vor zwei Jahren: Wir wünschen uns, dass die Corona-Krise ein Ende findet. Wir wünschen uns, dass wir endlich wieder unser normales Lebens zurückbekommen, dass wir ganz normal einkaufen, fortfahren und andere Menschen treffen können, dass wir keine Masken tragen und keine Angst vor Ansteckung haben müssen. So vieles ist durch Corona anders geworden und wir wünschen uns einfach wieder etwas mehr Normalität. Was also, sollen wir sagen, wenn wir nun nach unserem größten Wunsch gefragt werden, wo wir doch so vieles benötigen.

Unsere Wünsche machen uns Verschiedenes deutlich: Zum einen zeigen sie uns, dass wir alle bedürftig sind. Auch wenn wir vieles haben, so gibt es immer etwas, das uns fehlt oder das wir als nicht selbstverständlich ansehen, etwas, das wir täglich neu empfangen dürfen. Unsere Wünsche zeigen uns, dass wir nicht alles aus uns selbst haben oder aus eigener Kraft vermögen. Wir sind auf andere angewiesen, die uns das geben, was wir brauchen. Und schließlich zeigen uns unsere Wünsche, dass wir nicht auf alles einen Anspruch haben. Oft bekommen wir nicht, was wir uns wünschen. Wir können uns dann ärgern, wir können wütend werden, aber auch das garantiert nicht die Erfüllung des Wunsches. Wünsche und die mit ihnen verbundenen Gaben sind etwas Kostbares. Sie sagen uns, wer wir sind, was wir haben, was wir brauchen und sie lassen uns nach dem Ausschau halten, der unsere Wünsche erfüllen kann.

 

Wir feiern Pfingsten, das Fest des Heiligen Geistes. Unter den verschiedenen Facetten, die den Geist Gottes kennzeichnen erzählt die Bibel an verschiedenen Stellen, dass uns der Geist mit seinen Gaben beschenkt. In der Lesung haben wir einen Ausschnitt aus dem Brief des Apostel Paulus an die Gemeinde in Korinth gehört. Paulus sah viel Gutes in dieser Gemeinde wachsen und doch wusste er auch von Spannungen und Konflikten, von Glaubensschwäche und Verfehlungen in der Gemeinde. Was braucht diese Gemeinde? Paulus belehrt sie über die Gaben des Geistes Gottes und zählt einige von diesen auf: Die Gabe Weisheit mitzuteilen oder Erkenntnis zu vermitteln, die Gabe Glaubenskraft zu haben oder Krankheiten zu heilen, die Gabe des prophetischen Redens und die Fähigkeit, die Geister zu unterscheiden. Gott stellt diese und weitere Gaben der Gemeinde zur Verfügung. Und Paulus betont: „Jedem aber wir die Offenbarung des Geistes geschenkt, damit sie anderen nützt.“

 

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Predigt für Pfingstsonntag, 23. Mai 2021 von Dekan Dr. Friedemann Richert

1Es hatte aber alle Welt einerlei Zunge und Sprache. 2Als sie nun von Osten aufbrachen, fanden sie eine Ebene im Lande Schinar und wohnten daselbst. 3Und sie sprachen untereinander: Wohlauf, lasst uns Ziegel streichen und brennen! – und nahmen Ziegel als Stein und Erdharz als Mörtel 4und sprachen: Wohlauf, lasst uns eine Stadt und einen Turm bauen, dessen Spitze bis an den Himmel reiche, dass wir uns einen Namen machen; denn wir werden sonst zerstreut über die ganze Erde. 5Da fuhr der Herr hernieder, dass er sähe die Stadt und den Turm, die die Menschenkinder bauten. 6Und der Herr sprach: Siehe, es ist einerlei Volk und einerlei Sprache unter ihnen allen und dies ist der Anfang ihres Tuns; nun wird ihnen nichts mehr verwehrt werden können von allem, was sie sich vorgenommen haben zu tun. 7Wohlauf, lasst uns herniederfahren und dort ihre Sprache verwirren, dass keiner des andern Sprache verstehe! So zerstreute sie der Herr von dort über die ganze Erde, dass sie aufhören mussten, die Stadt zu bauen. 9Daher heißt ihr Name Babel, weil der Herr daselbst verwirrt hat aller Welt Sprache und sie von dort zerstreut hat über die ganze Erde. Genesis 11, 1-9

 

Liebe Gemeinde,

 

  es tut gut zu wissen, dass die Welt größer ist als unsere Erfahrungen uns lehren. Bei jeder fremden Sprache, die wir hören, wird uns das klar vor Augen geführt. Jede Sprache hat ihre eigene Welt und ihre eigenen Missverständnisse. Die Sprache ist auch unsere hörbar gemachte Innenseite. Sprache ist Ausdruck unserer Kultur. Sprache dienst der Verständigung, sie erweitert unseren Horizont, allzumal dann, wenn wir außer unserer Muttersprache noch andere Sprachen sprechen und verstehen. Die Sprache ist die großartige Möglichkeit, anderen einen Blick in meine Seele zu ermöglichen.

  Es gibt auch andere Erfahrungen, etwa, dass man in einem fremden Land buchstäblich verloren geht, so man die Landessprache nicht versteht: Der Schriftsteller Daniel Kehlmann beschreibt solch einen Szene in seinem Roman Ruhm. Ich lese einen kurzen Ausschnitt:

„Sie sprach einen Polizisten an. Er wandte ihr das Gesicht zu, seine Augen waren schmal und feindselig. Sie versuchte es auf Englisch, Französisch, Deutsch und sogar in jenem verkümmerten Altgriechisch, das sie vor vielen Jahren in einem Universitätsseminar über Aristoteles gelernt hatte. Sie versuchte es mit Pantomime, mit bittendem Händefalten.

  Endlich streckte er die Hand aus und sagte etwas. Sie verstand es nicht. Er wiederholte es. So ging es ein paar Mal, bis sie begriff, dass er ihren Pass wollte. Er nahm ihn, blätterte darin, sah sie scharf an und schrie einen Satz, den sie nicht verstand. (Kehlmann, Ruhm: Hamburg 2009, S. 108/109)

 

  Die Sprache hat hier alle Fähigkeiten verloren, Brücken zwischen Menschen zu bauen, Ihr Klang ist feindselig. Ihre Botschaft bedrohlich leer. Die Sprache wird zum unüberwindlichen Gefängnis, aus dem es keinen Ausweg gibt.

 

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Predigt für Sonntag, 16. Mai 2021, Exaudi von Dekan Dr. Friedemann Richert

Jetzt aber gehe ich hin zu dem, der mich gesandt hat; und niemand von euch fragt mich: Wo gehst du hin? Doch weil ich das zu euch geredet habe, ist euer Herz voll Trauer. Aber ich sage euch die Wahrheit: Es ist gut für euch, dass ich weggehe. Denn wenn ich nicht weggehe, kommt der Tröster nicht zu euch. Wenn ich aber gehe, will ich ihn zu euch senden. Und wenn er kommt, wird er der Welt die Augen auftun über die Sünde und über die Gerechtigkeit und über das Gericht; über die Sünde: dass sie nicht an mich glauben; über die Gerechtigkeit: dass ich zum Vater gehe und ihr mich hinfort nicht seht; über das Gericht: dass der Fürst dieser Welt gerichtet ist. Ich habe euch noch viel zu sagen; aber ihr könnt es jetzt nicht ertragen. Wenn aber jener, der Geist der Wahrheit, kommen wird, wird er euch in alle Wahrheit leiten. Denn er wird nicht aus sich selber reden; sondern was er hören wird, das wird er reden, und was zukünftig ist, wird er euch verkündigen. Johannes 16, 5-13

 

Liebe Gemeinde!

 

  Wir hören wohl die Kunde: Heiliger Geist und Wahrheit gehören zusammen. Jesu Worte sind mit Bedacht gewählt. Er nimmt Abschied von seinem irdischen Leben, er geht hinauf in die heimatliche Welt seines himmlischen Vaters. Und er weiß: Von nun an ist das richtige Denken, Reden und Glauben gefragt, spätestens nach seiner Himmelfahrt. Von nun an geht es um den Geist. Der Geist des wahrhaftigen Denkens, Redens und Glaubens. Deswegen die gedanklich einweisende Abschiedsrede Jesu.

  Doch dabei überhört man heute gerne jenes Wort. Wenn der tröstende Geist kommt, wird er der Welt die Augen auftun - über das Gericht:dass der Fürst dieser Welt gerichtet ist.

  Hier werden wir auf das Fundament von Pfingsten verwiesen: Das Gericht Christi ist das Tor zum richtigen Denken, Reden und Glauben. Die Welt, sie ist durch das Gericht Christi gegangen.

  Indes: Wir hören kaum mehr die befreiende Kraft dieser Worte, Worte, die den ganzen Kosmos des Lebens mächtig durchwalten und durchdringen. Leben und Macht bedingen einander. Leben ist ohne Macht undenkbar. In unserem Leben gelingt uns nur etwas, sofern wir zu seiner Ausführung mächtig sind. Wir leben von und mit der Macht. Zugleich aber erleben wir auch unsere Grenzen: In vielen Fragen des Lebens sind wir machtlos, manchmal sogar wie ohnmächtig. Unser Leben spielt sich darum ab zwischen Macht und Ohnmacht. So kommt es nicht von ungefähr, dass wir uns manchmal wie ein Spielball vorkommen. Gleichsam so, als ob andere Mächte und Gewalten über uns verfügten und herrschten und dabei noch an unserem hilflosen Erleben ihre wahre Freude hätten.

Zur Zeit des Johannes gab es eine Geisteshaltung, die bis hin in unsere Tage fröhliche Urstände feiert: Die Welt und unser Leben in ihr, so sagte man damals, ist von Dämonen umgeben und beherrscht. Geister sind diese Dämonen, die allerlei Unwesen mit uns treiben. In und mit ihrer Geisteskraft sind sie verantwortlich für verhängnisvolle Schicksalsschläge, Unglücke und Krankheiten. Und über alledem herrscht der „Fürst der Welt“, der als der Gottlose schlechthin diese Welt und die Menschen mit seinem dämonischen Geist knechtet und unterdrückt: Der Geist der Welt ist ein gottlos-dämonischer. Das Böse herrscht unberechenbar über unser Leben. So dachte man, so redete man, so lebte man: ohnmächtig dem Dämonentreiben ausgeliefert.

 

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