Kirche St. Alban und St. Wendelin

Kirche von Morsbach. Blick von Südosten

Foto: privat

Die Morsbacher Kirche wurde zu Beginn des 14. Jahrhunderts angelegt. Der Fachwerkaufbau auf Schiff und Turm stammt aus dem 15. Jahrhundert. Die großen Fenster auf der Südseite wurden 1847 nachträglich eingebrochen.

 

Der Innenraum ist mit prächtigen Wandmalereien vom Ende des 15. Jahrhundert geschmückt. Am besten erhalten sind die Bilder im Chorgewölbe: Gemalte Kreuzrippen mit Schlussstein, darin das Stettensche Wappen; in den „Kappen“ die Symbole der vier Evangelisten mit geknickten und gerollten Spruchbändern. Die Wände im Chorraum und Langhaus sind mit gemalten Blattranken, Zweigen und Blättchen ausgestaltet, und an der Südwand ist ein stehender Heiliger abgebildet. Das Altarkruzifix wurde im 18. Jahrhundert ergänzt.

 

 

Kirchensanierung

Die Sanierung des Kirchturms ist abgeschlossen und der Turm erstrahlt in neuem Glanz. Und dies nicht nur durch die neue Farbe, die er erhalten hat, sondern auch durch den neuen Wetterhahn auf seiner Spitze.
Die Kosten für diesen 1. Bauabschnitt belaufen sich bisher auf insgesamt 192.348,24 Euro, von denen rund 77.000 Euro die Kirchengemeinde finanzieren muss. Der restliche Betrag in Höhe von etwa 115.000 Euro werden durch Zuweisungen aus dem Ausgleichstock und dem Kirchenbezirk sowie Zuschüssen des Landesdenkmalamts, der Deutschen Stiftung Denkmalschutz und der Stiftung für kirchliche Baudenkmäler finanziert. 
 

Als nächstes steht nun die Sanierung des Kirchenschiffs inkl. des Daches an. 
Die Architektin, Frau Theobold, wurde bereits vom Oberkirchenrat für diesen Bauabschnitt beauftragt.

Da außerdem auch die Bankheizung im Kirchenschiff erneuert werden muss, werden für die Gesamtmaßnahme "Sanierung des Kirchenschiffs inkl. Dach und Erneuerung der Heizung" insgesamt 358.904 Euro veranschlagt. 

 

Es geht weiter!

Endlich kann mit dem 2. Bauabschnitt - Sanierung des Kirchenschiffs inkl. des Daches und der Erneuerung der Bankheizung – begonnen werden.

Die Kirchengemeinde Morsbach wird auch für diesen Bauabschnitt wieder von der Deutschen Stiftung Denkmalschutz, mit 60.000 Euro, und von der Stiftung für die Erhaltung kirchlicher Baudenkmäler (KiBa) mit 20.000 Euro gefördert.

Den Bescheid über die erneute Förderung durch die Stiftung KiBa erhielt die Kirchengemeinde erst kurz vor Ostern, da die Kirchengemeinde erst über die interne Nachrückerliste in den Genuss dieser Förderung kommt.

Aber ein ganz besonderer Dank gilt aber auch den zahlreichen Spendern, die mit ihren Spenden den Beginn der Sanierungsarbeiten in diesem Jahr überhaupt erst möglich machen.

Nachdem bereits die Genehmigung des Landesdenkmalamts und des Oberkirchenrats vorliegen, kann nun mit der Angebotseinholung für die einzelnen Gewerke durch die Architektin, Frau Theobold, begonnen werden.